Edelstahl Schweißdoku Software
Schweißanweisungen, Verfahrensprüfungen und Schweißerqualifikationen digital führen — mit geprüften Pflichtangaben, sichtbarer Deckung je Werkstoffgruppe und Fristen, die nicht in einer Excel-Liste stehen.
EdelstahlNorm läuft auf Schweißanweisung Software.
Vier Säulen der Nachweisführung
Die Frage, die am Ende gestellt wird
Kommt der Auditor oder verlangt der Auftraggeber die Unterlagen, wird nicht nach einer Software gefragt, sondern nach dem Bestand: Welche Verfahrensprüfung trägt welche Schweißanweisung, deckt sie die Werkstoffgruppe ab, welcher Schweißer deckt welche Anweisung — und ist seine Prüfbescheinigung bestätigt.
Diese Fragen sind der ganze Grund, warum Nachweise geführt werden. Die Software hält WPS, Verfahrensprüfungen und Schweißerprüfungen beieinander und macht Lücken im Bestand sichtbar, bevor jemand danach fragt.
Über Zertifizierung, Abnahme und den Prüfumfang im Auftrag entscheidet die zuständige Stelle. Was die Software leistet, ist die Nachweislage — geführt, geprüft und abrufbar, mit klarer Auskunft darüber, was belegt, nicht gedeckt oder nicht bewertbar ist.
- Welche WPS gilt — mit Werkstoff, Prozess, Position und Abmessungsbereich
- Welche Verfahrensprüfung sie trägt — mit abgeleitetem Geltungsbereich
- Ob die Werkstoffgruppe gedeckt ist — Gruppe 7, 8, 9 oder 10 nach ISO 15608
- Welcher Schweißer sie ausführen darf — Prozess, Zusatzwerkstoffgruppe, Position, Dicke, Nahtart
- Ob die Prüfbescheinigung bestätigt ist — Takt und Verlängerungsstand
- Schweißanweisung und Bestätigungs-/Verlängerungsnachweise als PDF
Funktionen im Überblick
Häufige Fragen
- Was macht die Software für Edelstahl anders als eine allgemeine Schweißdoku?
- Fachlich denselben Kern — mit der Achse, an der sich im Edelstahlbau alles entscheidet: der Werkstoffgruppe nach ISO 15608:2025. Austenite (Gruppe 8), Duplex (Gruppe 10), ferritische und martensitische Güten (Gruppe 7) und nickellegierte Stähle (Gruppe 9) werden getrennt geführt, und ob eine Verfahrensprüfung die Schweißanweisung trägt, wird je Gruppe ausgerechnet. Ob ein Schweißer die Anweisung ausführen darf, prüft die Software nach ISO 9606-1 über Prozess, Zusatzwerkstoffgruppe, Position, Dicke und Nahtart.
- Deckt eine Verfahrensprüfung an 1.4301 auch einen Duplex-Werkstoff ab?
- Nicht automatisch. 1.4301 liegt in Gruppe 8 (austenitische nichtrostende Stähle), ein Duplex-Werkstoff in Gruppe 10. Die Software prüft je Gruppe, ob der Geltungsbereich der Verfahrensprüfung den Werkstoff trägt, und sagt „nicht gedeckt“ oder „nicht bewertbar“, statt eine Freigabe zu raten.
- Lassen sich vorhandene Schweißanweisungen übernehmen?
- Ja. Bestehende WPS können angelegt und mit ihrer Verfahrensprüfung verknüpft werden; vorhandene WPQR-Berichte lassen sich erfassen und zuordnen. Übernommene Anweisungen werden mit ihrer vorhandenen Freigabe nachgetragen, nicht von der Software geprüft.
- Welche Schweißprozesse sind im Formular geführt?
- Geführt sind 111 (E-Hand), 121 (Unterpulver), 131 (MIG), 135 (MAG), 136 (Fülldraht), 138 (Metallpulverdraht) und 141 (WIG) — im Edelstahl- und Apparatebau vor allem 141 und 131.
- Wer arbeitet mit der Software?
- In der Regel die Schweißaufsicht, unterstützt von Qualitätswesen und Fertigungsleitung. Die Nutzerzahl ist in allen Tarifen unbegrenzt, damit die Zuständigen im selben Datenstand arbeiten.
- Führt die Software werkstoffspezifische Nachbehandlungen wie Beizen oder Passivieren?
- Nein. Die Software führt die Nachweise der Schweißtechnik — Schweißanweisungen, Verfahrensprüfungen, Schweißerqualifikationen, Zusatzwerkstoffe und Prüfmittel. Oberflächenbehandlung und ihre Abnahme gehören in die Fertigungs- und Prüfvorgaben des Auftrags.
EdelstahlNorm läuft auf Schweißanweisung Software.