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Edelstahl Schweißdoku Software

Schweißanweisungen, Verfahrensprüfungen und Schweißerqualifikationen digital führen — mit geprüften Pflichtangaben, sichtbarer Deckung je Werkstoffgruppe und Fristen, die nicht in einer Excel-Liste stehen.

EdelstahlNorm läuft auf Schweißanweisung Software.

Vier Säulen der Nachweisführung

Erzeugt statt getippt
Schweißanweisungen nach ISO 15609-1:2019 entstehen im geführten Formular aus Werkstoff, Prozess und Lage — nicht in einer Word-Vorlage, die von der letzten Anweisung abstammt. Die Pflichtangaben werden vor der Freigabe geprüft.
Geprüft statt behauptet
Ob eine Verfahrensprüfung die Schweißanweisung trägt, rechnet die Software je Werkstoffgruppe nach ISO 15608:2025 aus; ob der Schweißer sie ausführen darf, über Prozess, Zusatzwerkstoffgruppe, Position, Dicke und Nahtart nach ISO 9606-1 — und sie sagt ausdrücklich „nicht bewertbar“, wenn die Angaben dafür nicht reichen.
Aktuell gehalten
Zu jeder Schweißerprüfung nach ISO 9606-1:2017 werden die Bestätigung im Sechs-Monats-Takt (Abschnitt 9.2) und der Verlängerungsstand (Abschnitt 9.3) geführt. Die Übersicht zeigt, was als nächstes fällig ist.
Griffbereit
Die Schweißanweisung und die Bestätigungs- und Verlängerungsnachweise der Schweißerprüfung lassen sich als PDF ziehen — aus dem geführten Datenstand. Kein zweiter Ordner, keine zweite Wahrheit.

Die Frage, die am Ende gestellt wird

Kommt der Auditor oder verlangt der Auftraggeber die Unterlagen, wird nicht nach einer Software gefragt, sondern nach dem Bestand: Welche Verfahrensprüfung trägt welche Schweißanweisung, deckt sie die Werkstoffgruppe ab, welcher Schweißer deckt welche Anweisung — und ist seine Prüfbescheinigung bestätigt.

Diese Fragen sind der ganze Grund, warum Nachweise geführt werden. Die Software hält WPS, Verfahrensprüfungen und Schweißerprüfungen beieinander und macht Lücken im Bestand sichtbar, bevor jemand danach fragt.

Über Zertifizierung, Abnahme und den Prüfumfang im Auftrag entscheidet die zuständige Stelle. Was die Software leistet, ist die Nachweislage — geführt, geprüft und abrufbar, mit klarer Auskunft darüber, was belegt, nicht gedeckt oder nicht bewertbar ist.

  • Welche WPS gilt — mit Werkstoff, Prozess, Position und Abmessungsbereich
  • Welche Verfahrensprüfung sie trägt — mit abgeleitetem Geltungsbereich
  • Ob die Werkstoffgruppe gedeckt ist — Gruppe 7, 8, 9 oder 10 nach ISO 15608
  • Welcher Schweißer sie ausführen darf — Prozess, Zusatzwerkstoffgruppe, Position, Dicke, Nahtart
  • Ob die Prüfbescheinigung bestätigt ist — Takt und Verlängerungsstand
  • Schweißanweisung und Bestätigungs-/Verlängerungsnachweise als PDF

Funktionen im Überblick

Schweißanweisungen nach ISO 15609-1
WPS im geführten Formular anlegen: Grundwerkstoff, Zusatzwerkstoff, Schutzgas, Nahtform, Lagenaufbau und Parameter. Bei einer im Formular erstellten Anweisung werden die Pflichtangaben vor der Freigabe geprüft; eine unvollständige wird nicht freigegeben.
Geführte Lichtbogenprozesse
Im Formular geführt sind 111 (E-Hand), 121 (Unterpulver), 131 (MIG), 135 (MAG), 136 (Fülldraht), 138 (Metallpulverdraht) und 141 (WIG) — die Prozesse, die im Edelstahl- und Apparatebau die Arbeit machen.
Verfahrensprüfungen nach ISO 15614-1
WPQR mit ihrem Geltungsbereich führen: Dickenbereich, Rohrdurchmesser, Positionen, Prozess und Werkstoffgruppen. Der Geltungsbereich wird aus den Prüfangaben abgeleitet, nicht von Hand eingetragen.
Werkstoffgruppen nach ISO 15608
Der Katalog führt die Gruppen nach ISO 15608:2025 — darunter (Kurzbezeichnungen) Gruppe 8 (austenitische nichtrostende Stähle), Gruppe 10 (Duplex, austenitisch-ferritisch), Gruppe 7 (ferritische, martensitische und ausscheidungsgehärtete nichtrostende Stähle) und Gruppe 9 (nickellegierte Stähle mit Ni ≤ 10 %).
Deckung WPS ↔ WPQR
Zu jeder Schweißanweisung zeigt die Software, welche Verfahrensprüfung sie trägt und an welcher Achse es klemmt — Dicke, Position, Prozess oder Werkstoffgruppe.
Deckung Schweißer ↔ WPS
Geprüft wird, ob die Prüfbescheinigung des Schweißers die Anweisung abdeckt — über Prozess, Zusatzwerkstoffgruppe nach ISO 9606-1, Position, Dicke und Nahtart. Das Urteil ist dreiwertig: gedeckt, nicht gedeckt oder nicht bewertbar — fehlende Angaben werden nie zu einer Freigabe.
Fristen der Schweißerprüfungen
Bestätigung im Sechs-Monats-Takt nach ISO 9606-1:2017 Abschnitt 9.2 und der Verlängerungsstand nach Abschnitt 9.3 werden je Bescheinigung geführt. Was abläuft, steht vorher in der Übersicht.
Zusatzwerkstoffe
Zusatzwerkstoffe und Schutzgase liegen im Katalog und werden der Schweißanweisung zugeordnet, statt in jedem Dokument neu abgetippt zu werden.
Prüfmittel und Kalibrierung
Prüf- und Messmittel mit ihren Kalibrierständen führen — dieselbe Frist-Logik wie bei den Qualifikationen.
PDF-Export
Die Schweißanweisung als PDF; dazu die Bestätigungs- und Verlängerungsnachweise der Schweißerprüfung als PDF (interne Dokumentation, keine Bescheinigung des Prüfers).
Unbegrenzte Nutzer
Die Tarife rechnen nach aktiven Schweißanweisungen und Qualifikationen, nicht nach Köpfen. Schweißaufsicht, Qualitätswesen und Fertigung arbeiten am selben Stand.

Häufige Fragen

Was macht die Software für Edelstahl anders als eine allgemeine Schweißdoku?
Fachlich denselben Kern — mit der Achse, an der sich im Edelstahlbau alles entscheidet: der Werkstoffgruppe nach ISO 15608:2025. Austenite (Gruppe 8), Duplex (Gruppe 10), ferritische und martensitische Güten (Gruppe 7) und nickellegierte Stähle (Gruppe 9) werden getrennt geführt, und ob eine Verfahrensprüfung die Schweißanweisung trägt, wird je Gruppe ausgerechnet. Ob ein Schweißer die Anweisung ausführen darf, prüft die Software nach ISO 9606-1 über Prozess, Zusatzwerkstoffgruppe, Position, Dicke und Nahtart.
Deckt eine Verfahrensprüfung an 1.4301 auch einen Duplex-Werkstoff ab?
Nicht automatisch. 1.4301 liegt in Gruppe 8 (austenitische nichtrostende Stähle), ein Duplex-Werkstoff in Gruppe 10. Die Software prüft je Gruppe, ob der Geltungsbereich der Verfahrensprüfung den Werkstoff trägt, und sagt „nicht gedeckt“ oder „nicht bewertbar“, statt eine Freigabe zu raten.
Lassen sich vorhandene Schweißanweisungen übernehmen?
Ja. Bestehende WPS können angelegt und mit ihrer Verfahrensprüfung verknüpft werden; vorhandene WPQR-Berichte lassen sich erfassen und zuordnen. Übernommene Anweisungen werden mit ihrer vorhandenen Freigabe nachgetragen, nicht von der Software geprüft.
Welche Schweißprozesse sind im Formular geführt?
Geführt sind 111 (E-Hand), 121 (Unterpulver), 131 (MIG), 135 (MAG), 136 (Fülldraht), 138 (Metallpulverdraht) und 141 (WIG) — im Edelstahl- und Apparatebau vor allem 141 und 131.
Wer arbeitet mit der Software?
In der Regel die Schweißaufsicht, unterstützt von Qualitätswesen und Fertigungsleitung. Die Nutzerzahl ist in allen Tarifen unbegrenzt, damit die Zuständigen im selben Datenstand arbeiten.
Führt die Software werkstoffspezifische Nachbehandlungen wie Beizen oder Passivieren?
Nein. Die Software führt die Nachweise der Schweißtechnik — Schweißanweisungen, Verfahrensprüfungen, Schweißerqualifikationen, Zusatzwerkstoffe und Prüfmittel. Oberflächenbehandlung und ihre Abnahme gehören in die Fertigungs- und Prüfvorgaben des Auftrags.

EdelstahlNorm läuft auf Schweißanweisung Software.